11 Gründe, warum die heutigen Rassehunde überzüchtet und krank sind

Sie werden längst nicht mehr so alt wie früher.
Sie können nicht mehr frei atmen, treten beim Laufen auf ihre Ohren und können ihre Umgebung nur noch dann sehen, wenn der Wind von vorne kommt.
Sie haben Epilepsie, Skeletterkrankungen und chronische Stoffwechselstörungen.
Viel zu viele sind schon als Junghund zum Sterben verurteilt.

Und warum das alles?

 

  • Weil Menschen nicht nur ein besseres Auto als der Nachbar fahren wollen, sondern auch der eigene Hund kleiner, faltiger oder rundköpfiger sein muss als der von anderen.
  • Weil Hunde miteinander verpaart werden, die eng miteinander verwandt sind.
  • Weil Champions-Rüden viel zu viele Hündinnen decken dürfen.
  • Weil vielen der Erfolg auf Ausstellungen wichtiger ist als die Gesundheit ihres Hundes.
  • Weil zu viele Züchter die Krankheiten ihrer Hunde verschweigen und dennoch mit ihnen weiterzüchten.
  • Weil Hunde mit ähnlich schlechten Erbanlagen miteinander verpaart werden.
  • Weil viele Züchter nur den eigenen Erfolg im Kopf haben und sie die Auswirkungen auf die gesamte Rasseentwicklung nicht interessiert.
  • Weil alle mehr auf das Aussehen achten als auf „innere Werte“ und Gesundheit.
  • Weil die Vorstände der Zuchtverbände veraltet sind bzw. veraltet denken und Veränderungen als Bedrohung sehen.
  • Weil unter Handwäsche Hunde durch Prüfungen geschleust werden, die aufgrund von Gesundheits- und Wesensmängel von der Zucht ausgeschlossen gehören.
  • Weil die Nachfrage das Angebot bestimmt und zu viele Menschen besonders kleine, besonders große, besonders gefärbte und besonders geformte Hunde haben wollen.
11 Gründe, warum die heutigen Rassehunde überzüchtet und krank sind
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14 Kommentare

  1. Deshalb bin ich auch Freund von Mischlingen. Die sind i.d.R. viel widerstandsfähiger und deshalb leben sie meist auch länger. Ich finde es immer sehr schade, wenn man seinen Hund (oder allg. sein Tier) nur nach der Optik aussucht und nicht nach dem Bauchgefühl oder dem Herzen geht.

    • Tut mir leid, aber da muss ich widersprechen! Mischlinge sind auch nicht widerstandsfähiger als andere, Erbkrankheiten, Krebs usw. kann auch bei Mischlingen auftauchen. Ganz einfache Vererbungslehre, wenn (als Bsp.)beide Elternteile oder deren Vorfahren HD hatten/haben wird der Mischlingsnachkomme bestimmt nicht frei davon sein!

      • Janine, es tut mir schon leid aber das ist schon richtig. Das den Hunden Behinderungen angezüchtet werden. Der Unterschied zwischen meinem Schäferhund Mischling und dem reinrassigen ist, das meiner gerade steht und noch nie richtig Krank war. Davor kann man einfach nicht die Augen verschließen, weil das eine Tatsache ist. Ich kenne genug Besitzer von Schäferhunden, die ihren Hund schon mehrmals operieren lassen mussten, weil er sonst vor Schmerzen nicht mehr hätte laufen können. All dies ist bei meinem noch nicht aufgetreten. Es ist so, für Züchter sind Preise Pokale uns Auszeichnungen, wichtiger, als die Gesundheit der Tiere.

  2. Daher sollte man erst gar nicht ein Hund als Haustier besitzen, sobald die Industrie das Geld riecht wird alles manipuliert und auf agressive Weise gezüchtet. Dasselbe ist auch bei der (Bio)Nahrung zu beobachten.

    Die Dinge sind so wie sie sind.

    Eins wollte ich noch vermerken, was meinst Du mit „treten beim Laufen auf ihre Ohren“. Gibt es wirklich solche Hunde oder einfach nur verschrieben?

  3. Wie so oft geht es den Züchtern nur um das liebe Geld meiner Meinung nach. Ich finde dieses Verhalten echt untragbar und die armen Viecher können auch nichts dafür, dass ihre Herrchen nur auf das Geld schauen.

    • Bitte nicht verallgemeinern, nicht alle Züchter geht es nur um das liebe Geld, echte Züchter sind sehr bemüht nicht kranke Hunde zu züchten. Wenn man durchschnittlich 1000 Euro für einen Welpen verlangt ist das ein ganz normaler Standart Preis. man muss sich einmal überlegen was ein guter Züchter alles investiert,Tierarzt und Futterkosten, Vor und Nach Untersuchungen und man bekommt i.d. Regel ein gechipten, geimpften Welpen. Auch bestimmt immer noch die Nachfrage das Angebot, der Käufer trägt auch seine Schuld.

      P.s. die meisten seriösen Züchter leben nicht von der Zucht!

      • Hallo Janine,

        sicherlich kostet eine professionelle Zucht Geld. Keine Frage.
        Aber man sollte sich doch auch die Frage stellen, ob es wirklich sein muss, dass Tiere als „Ware“ gehandelt werden und für den Preis eines Gebrauchtwagens verkauft werden.

        Alle Tierheime sind randvoll gefüllt. Vielleicht nicht ausschließlich mit Rassehunden (ich mag das Wort nicht), aber es sind fühlende Lebewesen, die teilweise eine schwere Vergangenheit hatten und endlich ein dauerhaftes Zuhause suchen. Das dort eine Schutzgebühr von 250-300€ anfällt, ist verständlich. Auch diese Tiere sind geimpft, entwurmt, gechippt und normalerweise auch kastriert. – Ich könnte mir jedenfalls nie ein Tier vom Züchter holen.

      • Sehr geehrte Frau Janine, Sie haben recht! Kein Züchter lebt und kann von der Zucht leben wenn er es richtig macht und der Preis durchschnitt beträgt! Auch kann der Züchter nicht immer was für die vererbten Gene, auch wenn er seine Tiere testen lässt, heißt es nicht, das seine Tiere frei von den genannten Nachteilen ist. Wie war die Vererbung? Genau das ist es,was es so schwer macht. Es ist möglich das Generationen nichts anzeigen und auf einmal kommt der Ursprungs Gen hervor und die Tiere sind krank. So kann auf einmal ein ganzer Wurf nach Jahre langer unbeschwerter Zucht gesunder Tiere vorkommen, das ein Wurf auf einmal Merkmale der Nachteile zeigen, egal welche oder sogar mehrere. Da die meisten erst als ausgewachsene Tiere zu Vorschein kommen ist immer die Frage, was passiert mit so einem Wurf? Einschläfern, abgeben aber wie um nicht für die kosten aufkommen zu müssen? Ja auch wenn Ihr gegen Zucht seit, egal aus welchem Grund und Einstellung. Auch der beste Züchter wird nie Verhindern können, das die Gene das tun was Sie wollen, denn weder hier im Lande noch im Ausland gibt es eine eindeutige „zum Glück“ eindeutige Methode um solche Genfehler von vorne her aus selektieren zu können und Designer Tiere zu erschaffen!

        Auch als Mischlings vermehrer, ist man gegen Vererbung nicht gewappnet. Wenn die Ausgangstiere diesen Genen in sich schlummern haben und bei einem Wurf auftauchen ist man genau so geliefert! Aber mal ehrlich, ich beziehe mich nicht auf angezüchtete Macken, gehören nicht ecken und kannten zu den individuellen was uns von anderen unterscheiden? Selbst die Natur macht ab und zu einen Misst und wir fragen uns, warum das so sein soll?

        Es lässt sich nie ganz ausschließen, das Erbkrankheiten auftauchen egal ob Rassenzucht mit Auszeichnung oder der Top Mischling!

        Wer anderer Meinung ist, nenne mir nur eine einzige Methode, die diese Vererbung der Krankheiten von vorneherein zu 100 ausschließen zu können und zwar alle! Auch bei Menschen gibt es Erbkrankheiten die in einem Schlummern und wir hoffen das diese sich nicht weiter vererben, doch zum Glück kann keiner von uns diese Alle erkennen/entschlüsseln und beeinflussen!

        Wer also ein immer gesundes Tier haben will, der nie zum Arzt muss egal wegen was auch immer, der nehme sich einen 3 D Drucker und drucke sich das Tier aus. Es muss nie zum Arzt, also kostet es nichts im Unterhalt auch frist es nicht, was die haltungskosten senkt, es braucht nicht die Aufmerksamkeit der Menschen und kann, wann man immer die schnauzte voll hat oder gerade keine Lust hat, das Tier irgendwo hin stellen, und es lebt je nach Material sogar langer als man selbst!

        Ich bin gegen jegliche Zucht, die nach Standarte/Rassenstandards hergehen, diese erreicht man nur über Inzucht/Kreuzzucht und Selektion! Ein Mischling hat auch mal ungewollte Nebeneffekte, wie abstehende harre, oder mal kürzere und lange haare. Es hat auch mal ein untypisches aussehen. Auch ist es nicht vom Charakter her immer so wie man es von den reinen Tieren kennt, eben mal wilder oder ruhiger vom Typ. Aber es wird sich immer was zum Meckern finden lassen, sobald es darum geht was es kostet und was es kosten darf, auch im Unterhalt…. Weil die meisten vergessen Es ist ein Lebewesen und diese können auch ohne Erbkrankheiten krank werden und ins Geld gehen! Dahn kommt immer der Standard Spruch, wer sich sowas nicht leisten kann ein Tier zum Arzt zu bringen sollte sich gar kein Tier halten. Ich verstehe, das es irgendwann mal die eigenen grenzen erreicht, wo man trotz liebe nicht mehr die Möglichkeit hat das Tier aus Kostengründen halten zu können, dann muss man eben doch mal sagen ich kann das nicht und muss mich vom Tier Trennen, ohne das man deswegen blöde angemacht wird! Nicht jeder hat unbegrenztes Geld als Gut daheim herumliegen und auch bei sich würde er irgendwann entscheiden welche Behandlungen er sich noch leisten kann als Mensch für seine Gesundheit, warum soll das beim Tier nicht anders sein?

        Nein zu qualzucht, anzüchten von Krankheiten und Zucht mit Kranken Tieren, aber man soll bedenken ein Tier kann immer ein Fass ohne Boden werden von kosten her!

  4. Gut, dass jemand mal das Thema anspricht. Es ist der absolute Horror, was wir den Hunden antun. Und wenn man das ausspricht, lernt man das wahre Gesicht der „Hundeszene“ kennen. (Meine Website hatte einen Link bei Wikipedia. Ich war so blöd, mich dann darauf mit Rassedispositionen zu beschäftigen. Daraufhin wurde der Link von einer wutschnaubenden Furie gelöscht.)
    Ich weiß nicht, was sich die Züchter dabei denken. Und ich denke dabei an die „ordentlichen“, nicht die „Hinterhofvermehrer“. Die müssen doch wissen, wie es un die Gesundheit der Rassehunde steht. Aber es steckt halt auch unendlich viel Geld dahinter – obwohl Hundezucht aus finanziellen Gründen nicht erlaubt ist – und wer kann dazu schon nein sagen? Mit Tierliebe hat das nichts zu tun.
    Und die Welpenkäufer sind total ahnungslos oder machen sich oft überhaupt keine Gedanken.

    Ich weiß, das ist Geschmackssache, aber ich persönlich finde, dass viele Hunderassen zu abartigen Karikaturen verzüchtet sind. Und den Leuten gefällt es – oder sie machen sich über die hässlichen Gesichter lustig. „Ach, diese Knautschgesichter!“
    Da wird dann schon mal im heiteren Plauderton über das brachycephale Syndrom geschrieben. „Süß, wie der schnauft!“ hat mal jemand über einen röchelnden Mops gesagt.
    Unfassbar.

  5. Ich wollte vor 12 Jahren unbedingt einen Mops haben. Aber einen mit Nase. Leider gab es in der näheren Umgebung keine Mopszüchter, die Möpschen mit Nase züchteten. Wir haben uns dann schließlich für einen Rassmo (Jack-Russel-Mops-Mix) entschieden und es nie bereut. Unser Merlin sieht aus wie ein Mops, hat aber ein wunderbaren Näschen und höhere Beine. Mittlerweile ist er 11 Jahre alt und immer noch top fit. Er hat noch nie geröchelt und ging am Anfang sogar mit meinem Mann joggen. Leider wurde er mit 3 Jahren von einer Schäferhündin angefallen und schwer verletzt. Dabei wurde auch ein Muskel im Hinterbein durchtrennt. Da war es dann vorbei mit dem joggen. Aber er ist ein toller liebevoller Hund, der sich von unseren 5 Katzen alles gefallen lässt. Und ich bin ehrlich stolz darauf, dass wir extra von der Pfalz bis nach Cuxhaven gefahren sind um unseren Liebling abzuholen. Ich habe diese Entscheidung niemals bereut.
    Falls du dir Fotos von Merlin anschauen möchtest, findest du sie auf meinem Blog unter Fellnasen.
    http://lord-byrons-buchladen.blogspot.de

    Liebe Grüße
    Beate

  6. Hi,
    Ja.. Das ist leider wahr! Und nicht nur bei Hunden ist es so auch bei Katzen und Pferden etc. wird es immer schlimmer… Die Menschen in ihrem Perfektionismusswahn merken gar nicht was sie eigentlich anrichten, oder es ist ihnen schlicht egal… Furchtbar!
    Unser Fund-Hund ist ein Mischling und hatte nie irgendwas… und sie wird immer älter (zum Glück <3) Das einzige was passiert ist das ihr die Zähne langsam ausfallen :/

    Liebe Grüße von Marie https://fotografieable.wordpress.com/ <3

  7. Rein rationiell ist glaube ich damit alles abgeklärt. Was mir persönlich bei der heutigen Hundezucht aufstößt, ist dass oftmals Deckrüden zur Hündin ausschließlich zur Verpaarung geschickt werden und im Anschluß danach wieder „abreisen“. Man stelle sich einmal vor, Menschen würden so verpaart werden.
    Auf was ich hinaus will sollte klar sein: Die beste Zucht ist die, wo „Mutter“ und „Vater“ in einem Hausstand leben.

  8. Ich habe einen Flat Coated Retriever und glücklicherweise sind die noch nicht so verbreitet als das man da Schäden angezüchtet hat. Anders als beim Golden, der nicht mal mehr Golden ist und von Möpsen etc mal ganz abgesehen.

    Das Schlimmste was einem Tier passieren kann ist in der Werbung oder in einem Film aufzutauchen. Dann kommen Leute auf dumme Ideen!

    Y.

  9. Hey liebe Hundefreunde 🙂
    ich bin genauso wie ihr gegen den Rassehund. Die ganzen Krankheiten die er mit sich trägt sind es einfach nicht Wert!
    Und genau aus diesem Grund möchten wir „Filmproduktion Hampl+Hampl“ aus Köln einen Film darüber drehen.
    Da wir das ganze leider nicht aus eigener Tasche zahlen können, brauchen wir eure Unterstützung.
    Es gibt eine ganz eigene Spaate für solche Projekte, das ganze nennt sich Crowdfunden und kommt aus Amerika.
    Auch wir versuchen jetzt unser Glück mit dem Crowdfunden.
    Schaut doch einfach mal vorbei!
    https://www.indiegogo.com/projects/quo-vadis-canis-where-will-it-all-end-dog
    Und wenn ihr gerade nicht flüssig seid oder aus einem anderem Grund nicht spenden wollt, seid so lieb und teilt den Link und unsere Idee mit der Welt.
    Um mehr darüber zu erfahren, könnt ihr auch unseren Blog besuchen: http://www.quovadiscanis.com
    oder weitere Videos schauen unter: https://www.youtube.com/user/macphil07/videos
    oder ihr schreibt mir einfach eine Email: kim@quovadiscanis.com

    Freue mich schon auf eure Besuche und Fragen 🙂
    Kim

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