GPS-Tracker für den Hund im Test: Sind sie sinnvoll? Welche Tracker sind gut?

Viele Hundehalter lassen ihren Hund gerne mal ohne Leine laufen. Kein Wunder: Alle Fellnasen lieben es, sich frei zu bewegen und wild über Wiesen oder Felder zu toben. Aber: In diesen Fällen kann ein Vierbeiner auch mal entlaufen, wenn ihr gerade Gassi geht. Das gilt gerade bei jungen und verspielten Hunden sowie bei Vierbeinern mit einem ausgeprägten Jagdtrieb. Spätestens, wenn Du Deinen Hund bei dem Spaziergang nicht mehr auffinden kannst und er auf Deine Rufe nicht reagiert, schrillen bei Dir sicher die Alarmglocken. Genau hier kommt der GPS-Tracker für den Hund ins Spiel und ergänz die Ausstattung für deinen Vierbeiner. Er ermöglicht Dir eine zielgerichtete Standortbestimmung, sodass die Suche nach Deinem Liebling gelassener und effektiver möglich ist. 

Denkst Du darüber nach, Dir einen GPS-Tracker für den Hund zu kaufen? Dann bist Du hier genau richtig. In meiner Kaufberatung informiere ich Dich ausführlich über die Funktionsweise, die unterschiedlichen Arten und die Kaufkriterien, die bei der Anschaffung eine wichtige Rolle spielen. Außerdem liste ich Dir ganz unten die beliebtesten und empfehlenswertesten GPS-Tracker für Hunde aus meinem Vergleich auf. Vorwegnehmen kann ich schon einmal, dass der Tractive GPS Dog 4 bei Hundehaltern besonders beliebt ist. 

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SIM-Karte
Abo erforderlich
Anwendungen
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  • Aktivitätstracker
  • Weglaufalarm
  • GPS
  • Aktivitätstracker
  • Kalorien- und Wasserbedarf
  • GPS
  • Aktivitätstracker
  • Wecker
  • Weglaufalarm
  • Kommandotraining
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  • GPS
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  • Weglaufalarm
  • Text-to-Speeck Technologie
  • Positionsverlauf
Akkulaufzeit
bis zu 7 Tage
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4 Kg
3,5 Kg
3 Kg
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49,99 EUR
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Was ist ein GPS-Tracker für den Hund?

Als GPS-Tracker für Hunde bezeichnet man kleine Geräte, die oft nur wenige Zentimeter groß sind. Sie lassen sich am Halsband oder auch am Geschirr eines Hundes befestigen. In diesen Geräten ist ein GPS-System verbaut. Es hilft dabei, den aktuellen Standort Deines Hundes anhand der GPS-Koordinaten zu ermitteln, sodass Du diesen aufsuchen und Deinen Hund finden kannst, wenn er einmal weggelaufen ist. 

Die kleinen Peilsender geben auf Wunsch auch einen Signalton ab, der Dir dabei hilft, den momentanen Aufenthaltsort Deines Lieblings schnell aufzuspüren. Mit dem klassischen Hundechip sind GPS-Tracker für Hunde aber nicht zu verwechseln. 

Hund mit GPS-Tracker im Wald
Du kannst es Dir vorstellen – GPS-Tracker für Hunde sind kleine Geräte, meist nur wenige Zentimeter groß. Sie lassen sich an einem Halsband oder Geschirr befestigen und enthalten ein integriertes GPS-System.

Was bedeutet GPS?

Die Abkürzung GPS steht für „Global Positioning System“. Frei übersetzt heißt das so viel wie „globales Ortungssystem“. Man erfand GPS schon um 1970 herum. Seit dem Ende des vergangenen Jahrhunderts wird es weltweit eingesetzt – auch für Smartphones und Hundetracker. 

Wie funktionieren GPS-Tracker?

Das globale Ortungssystem arbeitet mit Satelliten im Weltall, um eine Bestimmung der eigenen Position zu ermöglichen. Am GPS-Tracking sind vier verschiedene Elemente beteiligt:

  • die Satelliten im Weltraum 
  • geostationäre Satelliten
  • Bodenstationen
  • GPS-Tracker 

Die Satelliten geben in kurzen Intervallen Signale ab, die ihre Position enthalten. Erhält ein GPS-Gerät die Signale von wenigstens vier Satelliten, kann es daraus seinen aktuellen Standort ableiten. Smartphones arbeiten dabei mit derselben Technik wie die GPS-Tracker für Hunde, die übrigens auch für Katzen genutzt werden.  

Was genau sind GPS-Tracker für Hunde?

Ein GPS-Tracker für Hunde oder andere Haustiere ist ein Peilsender, der speziell für die Vierbeiner entwickelt wurde. Die aktuelle Position kann damit auf einen Umkreis von fünf bis 15 Metern genau bestimmt werden. Manche Umstände können die Messergebnisse aber beeinträchtigen. Dazu gehören:

  • schlechtes Wetter
  • atmosphärische Fehler
  • Störungen des Satelliten
  • Signalreflexionen an der Erdoberfläche 

Wenn Dein Hund verschwunden ist, kannst Du Dir die GPS-Koordinaten anzeigen lassen, um seinen Aufenthaltsort einzugrenzen. Die Koordinaten empfängst Du in der Regel in einer SMS-Nachricht, wenn Du den Locator anrufst. Etliche GPS-Sender arbeiten mit dem Mobilfunknetz. Diese haben oft im unwegsamen Gelände – wie etwa im Wald – oder in Gebäuden Schwierigkeiten. Generell verschlechtert sich die Übertragung der GPS-Geräte mit Mobilfunk überall dort, wo der Mobilfunkempfang schlecht ist. 

Welpe
Ein GPS-Tracker für Hunde ist ein speziell dafür entwickelter Peilsender, der die Position in einem Umkreis von 5 bis 15 Metern exakt bestimmen kann.

Wann lohnt es sich, einen GPS-Tracker für Hunde zu kaufen?

Natürlich kann jeder Hund einen GPS-Tracker bekommen. Nicht immer ist es aber sinnvoll. Gerade sehr kleine Hunde kommen mit den Geräten oft nicht so gut klar, da das zusätzliche Gewicht von etwa 50 Gramm für sie schon stärker spürbar ist – und durchaus unangenehm sein kann. Hast Du einen Hund, der immer treu an Deiner Seite bleibt und auf Kommando zurückkommt, benötigst Du wahrscheinlich ebenfalls keinen GPS-Tracker. Aber: Es kann immer mal passieren, dass Dein Vierbeiner einem Tier oder einem anderen Hund hinterherjagt. Dann ist ein GPS-Tracker definitiv Gold wert. Ich empfehle vor allem in folgenden Fällen, einen GPS-Tracker für den Hund zu kaufen: 

  • Du hast einen Jagdhund mit ausgeprägtem Jagdinstinkt 
  • Dein Hund ist sehr ängstlich und unsicher 
  • Dein unkastrierter Rüde ist dafür bekannt, dass er gerne läufigen Hündinnen folgt 
  • Du bist im Umgang mit Hunden im Allgemeinen noch unsicher
  • Dein Hund muss noch lernen, auf Dich zu hören 

Unter diesen Voraussetzungen steigt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Dein Hund ausbüxt und eine Positionsbestimmung per GPS eine wertvolle Hilfe darstellt, damit Du ihn schnell wiederfindest. Hast Du Deinen Hund hingegen immer an der Leine – sei es auch nur eine lange Schleppleine –, brauchst Du auch eher keinen GPS-Tracker. Aber Hand aufs Herz: Die meisten Hundebesitzer leinen ihren Hund eben doch früher oder später ab. 

GPS-Tracker für den Hund – mit oder ohne SIM-Karte?

GPS-Tracker für Hunde gibt es laut Test in zwei unterschiedlichen Varianten:

  1. mit SIM-Karte
  2. ohne SIM-Karte

Ein Hundetracker mit SIM-Karte hat den klaren Vorteil, dass er einen grenzenlosen Suchradius ermöglicht. Selbst, wenn Dein Hund aus Neugier in einen Transporter einsteigt und damit durch ganz Deutschland oder gar bis ins Ausland fährt, kannst Du ihn mit einem GPS-Hundehalsband sicher orten und wieder nach Hause holen. 

Tatsächlich wird diese Situation aber nur sehr selten eintreten. Daher ist fraglich, ob die grenzenlose Ortung wirklich einen sinnvollen Nutzen hat – oder ob sie eher überflüssig ist. Meistens verschwindet der Hund doch eher im Radius einiger Kilometer. Für solche Fälle eignen sich dann auch GPS-Tracker für Hunde, die keine SIM-Karte benötigen. Da der Radius hier nach Gerät größer oder kleiner ausfallen kann, solltest Du auf diesen Aspekt bei der Anschaffung achten. Gerade, wenn Dein Vierbeiner aktiv, jung und vital ist, sollte schon ein Suchradius von 15 Kilometern unterstützt werden. Für kleinere oder ältere Hunde reichen hingegen fünf Kilometer meistens aus. 

Schaden kann es definitiv nicht, wenn eine grenzenlose Ortung möglich ist. Doch Hundetracker mit SIM-Karten haben auch einen entscheidenden Nachteil: Es entstehen Zusatzkosten. Für jede Signalabfrage – also jede Ortung – fallen dann Gebühren an, zum Beispiel durch SMS-Preise. Für manche GPS-Tracker benötigst Du auch eine SIM-Karte mit einem bestimmten Datenvolumen. 

Mittlerweile haben manche Hersteller von GPS-Trackern für Hunde daher Abos im Angebot. In diesem Fall begleichst Du einen Fixpreis pro Monat und kannst die SIM-Karte nutzen. Je nach Tarif zahlst Du mindestens vier Euro monatlich. Dabei gilt: Je länger die gewählte Laufzeit ist, desto niedriger fallen die monatlichen Kosten aus. Hier musst Du also gut abwägen, ob die unbegrenzte Reichweite Dir die Zusatzkosten wert ist. Um Dir die Entscheidung zwischen einem GPS-Tracker mit SIM-Karte und einem Modell ohne SIM-Karte zu erleichtern, habe ich Dir nochmal alle Vorteile- und Nachteile zusammengefasst:

Vorteile: 

  • Suchradius absolut unbegrenzt 
  • maximale Sicherheit, den Hund wiederzufinden 

Nachteile: 

  • es entstehen Folgekosten 
  • manchmal müssen Abos abgeschlossen werden
  • der monatliche Preis ist umso höher, je kürzer das Abo läuft 
Hund in der Natur auf dem Feld mit GPS-Tracker
Ein Hundetracker mit SIM-Karte bietet einen entscheidenden Vorteil – keine Grenzen beim Suchen nach dem Hund. Selbst, wenn Dein Vierbeiner aus Neugier in einen Transporter steigt und überall hinfährt, kannst Du ihn mithilfe eines GPS-Hundehalsbands orten und geradewegs nach Hause holen.

Was genau bedeuten Echtzeittracking und Positionsverlauf im Hunde-GPS-Tracker Test? 

Mittlerweile bieten Dir fast alle Hunde-GPS-Tracker aus dem Vergleich die Möglichkeit für ein Echtzeittracking. Diese Funktion ist also zum Standard geworden. Hinter der Bezeichnung verbirgt sich die Garantie, dass der angezeigte Ort auch tatsächlich dem aktuellen Standort Deines Hundes entspricht. Hätte ein Gerät das Echtzeittracking nicht, könnte es auch veraltete Standorte übertragen. Dort ist Dein Hund dann war gewesen, kann sich aber mittlerweile schon längst wieder weiterbewegt haben. 

Ein praktisches Feature ist der Positionsverlauf. Damit kannst Du Dir anschauen, wo Dein Tier sich entlangbewegt hat. Das lässt wertvolle Rückschlüsse darüber zu, warum und in welche Richtung Dein Hund ausgebüxt ist. Damit ist es einfacher, ihn in Zukunft vom Weglaufen abzuhalten. Zudem kannst Du daraus ableiten, wo Deine Fellnase sich wahrscheinlich gerade hinbewegt. Das unterstützt Dich dabei, Deinen Hund schnell zu finden. 

Was ist ein Geofence? 

Ein Geofence – auf Deutsch Geo-Zaun – ermöglicht es Dir, einen Bereich festzulegen, den Dein Hund nicht verlassen soll. Du kannst den Peilsender also so programmieren, dass er sich nur auf Deinem Grundstück aufhalten darf. Wird der virtuelle Zaun überwunden und der Garten verlassen, bekommst Du sofort eine Benachrichtigung. Du kannst also gleich reagieren, bevor sich Dein Hund weiter entfernt. 

Demzufolge ist ein Geo-Zaun also kein physischer, sondern ein für den Hund unsichtbarer Zaun. Meistens wird der Geofence eingesetzt, wenn der Zaun im Garten zu niedrig ist und von dem Hund überwunden werden kann – oder wenn es ein Schlupfloch gibt. Nicht immer ist es möglich, den Zaun zu erhöhen oder zu sichern. Das gilt etwa in Mietobjekten. Da ist der Geofence eine gute Alternative, um dennoch zu verhindern, dass Dein Hund ohne Dein Wissen das Grundstück verlässt. Rufst Du ihn immer zurück, wenn er den Zaun überwindet, wird er konditioniert und dann auch früher oder später akzeptieren, dass er im Garten bleiben soll. 

Wasserdicht sollte der GPS-Tracker sein

Die meisten Hunde scheuen Gewässer wie Flüsse, Teiche und Seen nicht. Im Gegenteil: Sie lieben das Wasser und gönnen sich gerade im Sommer gerne eine Erfrischung. Daher sollte der GPS-Tracker für den Hund meiner Erfahrung nach unbedingt wasserdicht sein. 

Der beste GPS-Sender hat keinen Nutzen, wenn er kaputtgeht, sobald Dein Vierbeiner ins Wasser springt. Außerdem schützt ein wasserabweisendes Gehäuse vor starken Regenschauern. Selbst wasserscheue Hunde sollten daher immer einen wasserfesten GPS-Tracker bekommen. 

Hund im Wasser mit GPS-Tracker
Meiner Erfahrung nach sollte der GPS-Tracker für den Hund unbedingt wasserdicht sein. Denn die meisten Hunde scheuen Gewässer wie Flüsse, Teiche und Seen nicht, sondern lieben das Wasser und gönnen sich gerne im Sommer eine Abkühlung.

GPS-Tracker für Hunde im Vergleich: mit Halsband oder ohne? 

Peilsender für Hunde gibt es in zwei Ausführungen:

  1. direkt in das Halsband integriert 
  2. als reiner GPS-Tracker für die Befestigung am eigenen Halsband oder Geschirr 

Hast Du schon ein Halsband für Deinen Hund oder willst auf ein Hundehalsband verzichten und lieber ein Hundegeschirr verwenden? Dann ist der reine GPS-Tracker die bessere Wahl. Durch eine spezielle Halterung kann er an (fast) jedem Halsband oder Geschirr befestigt werden. Hast Du aber ohnehin noch kein Halsband, kannst Du auch gleich ein Hundehalsband mit GPS-Tracker kaufen. Oftmals kann der Peilsender auch vom Halsband gelöst und woanders montiert werden. Daher ist es kein Problem, wenn Du ein GPS-Hundehalsband wählst, dann aber später zum Beispiel doch lieber auf ein Hundegeschirr umsteigen möchtest.

GPS-Halsband für Hunde GPS-Tracker ohne Halsband für Hunde
  • der Peilsender befindet sich im Halsband
  • Halsband ist größenverstellbar und passt jedem Hund
  • optisch manchmal nicht besonders ansprechend
  • manche Fellnasen empfinden den Tragekomfort als unangenehm
  • Tracker kann an das gewünschte Halsband des Hundes angebracht werden
  • alternativ ist eine Anbringung am Hundegeschirr möglich
  • das Hundegeschirr ist meist angenehmer für den Hund, definitiv gesünder und daher tierfreundlicher

Übrigens: Auch, wenn manche Hundehalter es sich vielleicht wünschen, gibt es GPS-Tracker nicht in Form von Implantaten, die dem Hund unter die Haut verpflanzt werden. Dafür ist der Peilsender einfach viel zu groß. Alternativ oder zusätzlich kannst Du Deinem Hund einen Mikrochip – auch Transponder genannt – implantieren lassen. Er ist nur so groß wie ein Reiskorn, hat aber keine GPS-Funktion. Findet jedoch jemand Deinen entlaufenen Hund, kann er ihn zum Tierarzt bringen. Dort wird der Chip ausgelesen. So erfährt der Tierarzt die ID-Nummer und kann mithilfe einer Datenbank Dich als Halter identifizieren und kontaktieren. Ein richtiges Ortungsgerät ist solch ein Chip aber nicht. 

Praktische Zusatzfunktionen: GPS-Tracker mit Aktivitätstracking und Gesundheitsempfehlungen 

Manche GPS-Tracker haben noch weitere nützliche Extras integriert, die über die reine Hundeortung hinausgehen. So bietet beispielsweise Fressnapf Hundetracker mit Aktivitätsüberwachung an. Wenn Du mit Deinem Liebling eine Gassi-Runde gehst, die länger als fünf Minuten dauert, erkennt der Aktivitätstracker das automatisch und beginnt, die Aktivität aufzuzeichnen. 

Später kannst Du Dir dann in der App anschauen, wie viele Kilometer ihr gelaufen seid, wie lange ihr euch bewegt habt und welche Route ihr genommen habt. Zusätzlich verfügen manche Tracker über ein Gesundheitstracking. Sie informieren Dich beispielsweise über den Kalorien- und Wasserbedarf Deines Hundes. 

GPS-Tracker mit Aktivitätstracking für Hunde
Manche GPS-Tracker haben noch weitere nützliche Funktionen, die über die einfache Ortung hinausgehen. So bieten einige Hersteller Hundetracker mit Aktivitätsüberwachung an, durch welche du die Bewegung deines Hundes ganz genau verfolgen kannst.

GPS-Tracker für den Hund kaufen – weitere wichtige Kaufkriterien

Neben den bereits genannten Kaufkriterien solltest Du auch folgende Faktoren berücksichtigen, wenn Du Dir einen GPS-Tracker für Deinen Hund kaufen möchtest: 

  • einfache Inbetriebnahme ohne langes Studieren der Anleitung 
  • intuitive Handhabung durch App möglich 
  • niedriges Gewicht gerade bei kleineren Hunderassen für einen guten Tragekomfort 
  • möglichst kompakte Maße, damit der Peilsender Deinen Hund nicht stört 
  • lange Akkulaufzeit, sodass Du das Gerät nicht ständig laden musst 
  • möglichst wenig Zeit zum Aufladen benötigt, damit der Tracker schnell wieder einsatzbereit ist 
  • Signalton zum Auffinden des Hundes, der eine ausreichender Lautstärke haben und auch in einiger Entfernung noch zu hören sein sollte

Es ist ratsam, Testberichte zu den einzelnen Trackern zu lesen und diese miteinander zu vergleichen. So findest Du sicher den besten GPS-Tracker für Deinen Hund. 

Welche GPS-Tracker für Hunde überzeugen im Test? 

Ich habe mir für Dich verschiedene GPS-Tracker für Hunde im Vergleich angeschaut und dabei einige überzeugende Modelle gefunden, die ich als Vergleichssieger empfehlen kann: 

  1. Tractive GPS Dog 4 – von Hundetrainer Martin Rütter empfohlen 
  2. Fressnapf GPS-Tracker
  3. Weenect Dogs 2
  4. Prothelis Area
  5. Simmotrade GPS-Tracker 
  6. Pawfit 2 
  7. Kippy EVO GPS-Halsband 
  8. PAJ GPS Pet Finder 4G
  9. Zeerkeer Mini GPS Locator 
  10. goTele Echtzeit-GPS-Tracker 
  11. FND.U GPS-Tracker

Die genannten Tracker überzeugen mit ihrer Qualität und Funktionalität – und bekommen dementsprechend auch oftmals gute bis sehr gute Bewertungen von anderen Käufern. 

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Fazit: Mit dem GPS-Tracker für Hunde findest Du Deinen Vierbeiner im Notfall schnell wieder 

Auch, wenn Dein tierischer Freund sicher ein treuer Begleiter ist, kann es dennoch immer mal passieren, dass er beim Spaziergang wegläuft, wenn Du ihn von der Leine lässt. Normalerweise kommt der Hund schnell wieder zurück, wenn Herrchen oder Frauchen ruft. Aber: Manchmal bleibt die Fellnase auch über längere Zeit verschwunden. 

Dann bekommst Du es verständlicherweise mit der Angst zu tun. In einem solchen Ernstfall ist es gut, wenn Dein Hund einen GPS-Tracker hat. Damit ermittelst Du den Standort Deines Vierbeiners schnell und einfach. Du kannst entspannt nach Deinem Hund suchen und bald wieder mit nach Hause nehmen. So ersparst Du Dir Zeit und Nerven für eine aufwendige Suche Deines Hundes mit Flugblättern und Anzeigen im Internet.

Die meisten GPS-Tracker für Hunde aus dem Test arbeiten zuverlässig und überzeugen mit praktischen Zusatzfunktionen. Achte bei der Anschaffung unbedingt auf eine hohe Qualität, ein wasserdichtes Gehäuse, eine lange Akkulaufzeit, eine einfache Bedienung und ein niedriges Gewicht. Ein GPS-Tracker für Hunde, der diese Voraussetzungen erfüllt, wird Dir im Notfall gute Dienste erweisen und unnötige Sorgen bei der Suche Deines Hundes ersparen. 

Ich bin Olaf, Anfang 50 und blogge gerne rund um das Thema Hund. Unser weißer Schäferhund Charly kam als Welpe zu uns in die Familie. Mit unseren 5 Kindern und weiteren Haustieren ist immer viel Bewegung in der Familie. Charly begleitet uns auch immer beim Camping oder der Arbeit. Es gibt also viel aus dem Hundealltag zu berichten.