Liebster Award – der Zweite

Wir wurden noch einmal für den Liebster Award nominiert und beantworten ein paar Fragen, ganz privat.

Liebe Katja von Serendipity is Life, vielen Dank, dass du mich für den Liebster Award nominiert hast. Das ist zwar schon fast zwei Jahre her, aber aus irgendeinem Grund habe ich es damals nicht mitbekommen. Vielleicht lag es aber auch daran, dass du mich Melanie genannt hast. 😉

1. Wie bist Du eigentlich zum Bloggen gekommen, und warum bloggst Du über Hunde?
Ich habe mit Hunden gearbeitet und hatte selber Hunde. Irgendwie war das Thema naheliegend. Es war aber nicht so, dass ich unbedingt bloggen wollte, sondern eher so, dass ich etwas loswerden wollte. Das geht mit einem Blog ganz gut.

2. Wie würdest Du Deinen Hund in einem Satz beschreiben?
Die Besten gehen voran.

3. Wenn Du ein Hund wärst, was für ein Hund wärst Du dann?
Irgendeiner, der immer Hunger hat. Und ein bisschen Terrier. 😉

4. Was war Dein schönstes Hundeerlebnis?
Puh, da fällt mir so spontan gar kein einzelnes Erlebnis ein. Wir haben mal ein verirrtes Kälbchen im Maisfeld gefunden. Und sogar drei kleine Kätzchen, die man mit Transportbox in den Graben geworfen hatte. Die hätte ohne meinen Hund kein Mensch gefunden, denn das war an einer sehr versteckten Stelle, an einer ziemlich stark befahrenen Straße und auf der anderen Straßenseite, an der kein Gehweg entlang lief. Die Transportbox war natürlich kaputt gegangen und ich stand bis zu den Hüften in Brombeersträuchern, um die völlig verstörten und ziemlich wehrhaften Katzen einzufangen.

Doch, mir fällt noch etwas ein. Das war die gemeinsame Zeit mit „Otto“.
Otto war ein großer, schwarzer Mischling, den wir zum Sterben mit nach Hause genommen haben, weil sein Bauchraum voll mit Tumoren war und der Tierarzt ihm nur noch wenige Wochen gab. Ich hatte zunächst Bedenken, was meine beiden Rüden (Robin und Pauli) zu einem älteren, unkastrierten Rüden sagen würden. Die erste Begegnung war aber so als würden die beiden nach langer Zeit ihren Papa wieder sehen. Sie haben ihn vergöttert und es war von Anfang an ein Trio, welches niemand hätte auseinander bringen können. Ich hatte Otto eher als etwas unsicheren Hund eingeschätzt, lag damit aber total falsch. Er hat vom ersten Moment an wie selbstverständlich die Verantwortung für die ganze Familie übernommen, inkl. Schutz von Haus und umliegenden Pferdeweiden. Er war unser Bodyguard, war aber gleichzeitig so nett und unkompliziert, dass er von Anfang an überall ohne Leine lief. Er hinterließ mit seinem Tod eine riesige Lücke.

5. Was fällt Dir beim Wort „Dackelblick“ ein?
Dackel, Augen, Hunger. 😉

6. Welches ist Dein liebstes Hundebuch?
Kein bestimmtes. Es gibt inzwischen viele gute Bücher. Verhaltensbiologie für Hundehalter – Das Praxisbuch von Udo Gansloßer und Petra Krivy finde ich gut. Genauso Tierheim – Schicksal oder Chance von Sabine Neumann, wobei das eher für Tierheimmitarbeiter interessant ist.

7. Was ist das liebste Hobby Deines Hundes?
Außer Essen? Wir haben mal eine ganze Weile mit Begeisterung Mantrailing bei K9 gemacht. Ich kann es wirklich empfehlen, denn die Leute dort sind wirklich super ausgebildet. Leider muss ein Hund zwischendurch immer im Auto warten, auch im Hochsommer auf Parkplätzen ohne Schatten. Das war für mich mit ein Grund, damit aufzuhören.

8. Was hat Dein Hund mal angestellt, wo Du kurz vergessen hast, dass es das liebste Tier der Welt ist?
Da gibt es so einiges… unzählige Flip Flops wurden zu Konfetti, leergeräumte Mülleimer,… Oder abends im Dunkeln einen abgelenkten Moment ausnutzen und sich zu den Komposthaufen der Nachbarn aufmachen. Wenn niemand auf dein Rufen regiert, du es aber im Stockfinstern aus der Ferne schmatzen hörst. Und dann immer dieses Wälzen in Menschenkacke. Aber im Nachhinein ist es doch eher lustig.

9. Wenn Du noch einmal einen ersten Hund haben könntest, was würdest Du anders machen?
Mein erster Hund war ein Angsthund. Damals gab es darüber noch kaum öffentlich zugängliches Wissen dazu, wie man so einem Hund helfen kann. Ich weiß noch, wie oft ich auf den Spaziergängen vor Verzweiflung geheult habe, weil Robin schon in Panik geriet, wenn ein Mensch nur am Horizont erschien. Wir sind gut miteinander zurechtgekommen, aber heute weiß ich mehr und würde so einiges anders machen.

10. Nimmst Du Deinen Hund mit in den Urlaub?
Wir fahren seeehhhr selten in den Urlaub. Früher bin ich immer mit Hunden in den Urlaub. Heute – mit zwei Kindern dazu – waren wir auch schon einmal ein verlängertes Wochenende ohne Hund los. Sonst machen wir eher Tagesausflüge. Wir haben Oma und Opa in der Nähe, die auch als Hundesitter einspringen. Für Hunde ist es jedes Mal wie Weihnachten, weil sie nur vollgestopft werden.

11. Über was wirst Du als nächstes bloggen?
Das weiß ich noch nicht. Ich entscheide es meistens ziemlich spontan, weil ich schlecht auf Knopfdruck Artikel raushauen kann. Ich habe einige Entwürfe oder auch nur erste Ideen, guck mir diese an und schreibe an dem weiter, auf das ich gerade Lust habe. Manchmal kommt aber etwas auch ganz spontan wie dieser Artikel.

Aber ich kann natürlich verraten, was noch so geplant ist. Das wäre etwas über Respektlosigkeit wie auch fehlende Empathie und über Vorschusswelpen der Kamerun Connection. Auch an Cesar Milan werde ich mich nochmal kritischer heran wagen. Und dann schiebe ich noch einen Tierschutzbeitrag längere Zeit vor mich her.

Ich nominiere niemanden. Aber wenn von euch jemand Lust hat, nehmt euch die Fragen oben vor und beantwortet sie auf eurem Blog.

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